„Stehen bisher voll im Saft“ – Eine Zwischenbilanz

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Mit den Füchsen Berlin läuft es für Paul Drux, der derzeit noch verletzungsbedingt zuschauen muss, trotz des Aus im DHB-Pokalviertelfinale gegen den SC Magdeburg, nicht schlecht. In der Bundesliga befinden sie sich auf dem zweiten Platz und nehmen damit Kurs auf die Champions League und auch im EHF-Pokal stehen die Berliner gut da. Paul Drux zieht eine Zwischenbilanz…

Nach 23 absolvierten Partien steht ihr auf Platz zwei in der Bundesliga. Wie fällt dein Zwischenfazit aus?

Paul Drux:

In der Liga stehen wir bisher voll im Saft. Es läuft gut, die Ergebnisse stimmen und damit sind wir sehr zufrieden. Jetzt müssen wir gucken, wie wir das den Rest der Saison schaffen, denn auf uns wartet noch ein sehr straffes Programm, so zum Beispiel auch am Donnerstag, wenn es für uns gegen die SG Flensburg-Handewitt geht.

Im DHB-Pokal habt ihr den Einzug ins Final4 knapp verpasst, aber im EHF-Pokal ist noch einiges möglich, oder?

Paul Drux:

Im DHB-Pokal so rauszufliegen ist auf jeden Fall niederschmetternd. Das war einfach ärgerlich und ernüchternd für uns. Aber damit dürfen wir uns nicht länger aufhalten. Im EHF-Pokal ist noch alles drin. Wir sind nach einer bisher guten Gruppenphase Zweiter und wollen auch unbedingt weiterkommen bis nach Magdeburg. Ich denke, wir haben gute Chancen, das zu schaffen.

Seit der Winterpause hat sich einiges im Kader der Füchse getan – unter anderem mit dem Abgang von Mittelmann Petar Nenadic. Nach anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten läuft es nun langsam immer besser…

Paul Drux:

Ja, wir müssen ohne Petar klarkommen und einige neue Spieler weiter integrieren. Wir müssen uns insgesamt neu ordnen und finden. Petar hat unser Angriffsspiel stark geprägt, da muss die Verantwortung jetzt anders verteilt werden. Das dauert etwas. Wir werden noch mehr Zeit brauchen, um uns weiter zu finden. Aber ich denke, wir sind auf einem guten Weg.

Wie sieht deine persönliche Bilanz bisher aus?

Paul Drux:

Bisher hatte ich in dieser Saison oft mit Verletzungen zu tun. Das habe ich mir nicht so vorgestellt. Aber ich glaube, die Spiele, die ich gemacht habe, waren gut. Man kann natürlich nie völlig zufrieden sein, und es gibt immer Dinge, die besser sein können. Jetzt arbeite ich erst mal weiter an meinem Comeback.

 

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